Schutzkonzept

Gemeinsam für einen sicheren Ort

Unsere Kirchengemeinde soll ein Ort sein, an dem sich Menschen sicher, respektiert und willkommen fühlen. Kinder und Jugendliche genauso wie Erwachsene, Haupt- und Ehrenamtliche, Besucherinnen und Besucher – alle sollen bei uns Gemeinschaft erleben und
ihren Glauben leben können.

Deshalb beschäftigen wir uns intensiv mit dem Thema Prävention sexualisierter Gewalt und dem Schutz vor Grenzverletzungen. Unser Schutzkonzept gibt uns dabei Orientierung und legt fest, wie wir Verantwortung übernehmen, Risiken erkennen und handeln können – denn Prävention macht handlungsfähig.

Wir laden Sie herzlich ein, sich ein Bild davon zu machen.
Unsere Kurzfassung gibt einen ersten Einblick in unser Schutzkonzept und die Maßnahmen, die wir bereits umgesetzt haben. Wer genauer hinschauen möchte, findet hier auch das ausführliche Konzept und weitere Informationen zu Ansprechpersonen und Hilfsangeboten.

Wir wollen eine Gemeinde sein, in der Menschen gerne sind – und sich sicher fühlen. 
Wir wollen eine Kultur schaffen, in der wir aufmerksam miteinander umgehen, Grenzen respektieren und den Mut haben, Dinge anzusprechen. Das Schutzkonzept hilft uns dabei, klare Regeln und verlässliche Strukturen zu schaffen.

 

Schutz wird bei uns konkret

Ein Schutzkonzept lebt nicht allein von Worten. Deshalb haben wir bereits konkrete Maßnahmen umgesetzt, die unsere Räume und unsere Arbeit sicherer machen:

  • Bewegungsmelder im ganzen Haus helfen dabei, dunkle und wenig einsehbare Bereiche zu vermeiden und sorgen für mehr Sicherheit in unseren Räumlichkeiten.
  • Alarmknöpfe in den Toiletten ermöglichen es, in einer unangenehmen oder bedrohlichen Situation schnell auf sich aufmerksam zu machen.
  • Anonyme Rückmeldemöglichkeiten – sowohl im Gemeindehaus als auch über unsere Homepage – geben die Möglichkeit, Beobachtungen, Sorgen oder Hinweise niedrigschwellig mitzuteilen.
  • Digitale Schließsysteme ermöglichen eine gezielte und sichere Verwaltung von Zugängen. Berechtigungen können individuell vergeben, angepasst und bei Bedarf wieder entzogen werden.

Damit schaffen wir Rahmenbedingungen, die Sicherheit fördern. Gleichzeitig wissen wir: Technische Maßnahmen allein reichen nicht aus. Entscheidend ist eine gemeinsame Haltung von Respekt, Achtsamkeit und Verantwortungsbewusstsein.

 

Hinschauen. Zuhören. Handeln.

Wir wollen, dass Menschen bei uns wissen: Du darfst deine Grenzen benennen. Du darfst Fragen stellen. Du darfst dich melden, wenn sich etwas nicht richtig anfühlt.

Deshalb gehören auch klare Verhaltensregeln, Schulungen und Fortbildungen, verbindliche Standards für Mitarbeitende und Ehrenamtliche sowie Ansprechpersonen und Beschwerdewege zu unserem Schutzkonzept. Prävention ist für uns keine einmalige Aufgabe, sondern ein Prozess, den wir gemeinsam weiterentwickeln.

Ansprechpersonen & Hilfe

Unsere Ansprechpersonen sind für Sie als Erstkontaktmöglichkeit vor Ort da. Unsere Ansprechpersonen haben ein offenes Ohr, wenn Sie etwas beobachtet haben oder ein ungutes Bauchgefühl haben. Betroffene können sich an unsere Ansprechpersonen wenden, um Unterstützung bei der Klärung ihrer Situation zu erhalten und Handlungsmöglichkeiten zu besprechen.

 

 

Darüber hinaus ist die Ansprechstelle der elkb für Sie erreichbar:

Tel.: 089 / 5595 – 335

ansprechstellesg@elkb.de